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Eugippius - Kap. 27 (Severin prophezeit einen Teilerfolg gegen die Germanen)

Zur selben Zeit haben die Einwohner der Stadt Künzing, die durch sehr häufige Angriffe der Alemannen zerstört wure, ihre Häuser verlassen und sind in die Stadt Passau ausgewandert. Aber ihr Zufluchtsort blieb den Barbaren nicht verborgen; aus diesem Grund sind sie noch mehr angestachelt worden und sie glazbten, dass sie die Volksleute von zwei Städten mit nur einem Angriff vernichten könnten. Aber der fromme Severin, nachdem er inbrünstig zu Gott gebetet hat, ermahnte die Romanen vielfach und sagte voraus, dass die Feinde im Moment zwar mit Hilfe Gottes besiegt sind, aber nach demSieg jener, die seine Mahnung nicht warnahmen, untergehen werden. Also haben alle Römer bestärkt durch die Vorhersage des heiligen Mannes und durch Hoffnung auf den versprochenen Sieg ein Schlachtfeld gegen die Alemannen eingerichtet.- Sie vertrauten mehr auf die Reden des heiligen Mannes als auf ihre waffen. So sprach Severin die Sieger an, nach Beendigung des Kampfes und nachdem die Alemannen besiegt und verscheucht worden waren: ,,Söhne, teilt den Sieg des jetzigen Wettstreits nicht euren Kräften zu, seit wohl bewusst darüber, dass ihr deshalb jetzt durch Gottes Hilfe frei geworden seit, damit ihr wie bei einem zugestandenen Waffenstillstand von hier weggehen könnt! Deshalb brecht mit mir in die Stadt Lariacum auf !" Aber die Einwohner zögerten die Heimat zu verlassen und und er fügte hinzu: ,, Wenn auch jene Stadt, zu der wir vorrücken, wegen den Barbaren, die sie angreifen werden, in Kürze zurückgelassen werden muss, müssen wir jetzt dennoch von hier weggehen." So sind die meisten dem Mann gefolgt. Aber einige weigerten sich halsstarrig wegzugehen, und diese traf das Schwert der Feinde: Welche Menschen auch immer gegen die Mahnung des Gottes ebendort geblieben sind, von denen sind nach wenigen Tagen des Angriffes, die einen der Thüringer niedergemetzelt die anderen in Gefangenschaft geführt worden.So haben sie Strafen gegeben für die verächtlichte Haltung.

Autor: sandybandi