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Bellum Catilinae - Kap. 32

Darauf stürzte er sich eilig aus der Kurie und begab sich nach Hause. Dort erwog er mit sich selbst gar Vieles, und weil die Hinterhalte für den Konsul keinen Erfolg hatten und er bzgl. des Brandes vernahm, dass die Stadt durch Wachen gesichert sei, glaubte er, es sei das Beste, das Heer zu verstärken, bevor Truppen ausgehoben würden und Vieles vorwegzunehmen, was im Krieg nützlich sein würde; in tiefster Nacht brach er mit wenigen Begleitern zum Lager des Manlius auf. Jedoch dem Cathegus und dem Lentulus und den Übrigen, deren willfährige Verwegenheit er erkannt hatte, trug er auf, mit welchen Mitteln auch immer, die Hilfskräfte zur Tat zu bestärken und die Hinterhalte für den Konsul zum Erfolg zu führen, sowie Mord, Brände und andere Kriegstaten vorzubereiten: er werde in den nächsten Tagen mit einem großen Heer gegen Rom anrücken. Während diese Dinge in Rom geschahen, schickte Gaius Manlius Gesandten aus seiner Schar zu Marcius Rex mit Aufträgen von folgender Art:

Autor: CVR