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Bellum Catilinae - Kap. 28

Also hat Gaius Cornelius, ein römischer Ritter, den übrigen sehr Erschreckten und von Zweifel Erfüllten seine Hilfe versprochen und mit ihm hat der Senator Lucius Vargunteius beschlossen, in dieser Nacht kurze Zeit später mit bewaffneten Personen, wie um einen Besuch zu machen, zu Cicero zu gehen und den Unvorbereiteten in seinem Hause plötzlich zu erstechen. Curius eilte, sobald er begriffen hatte, welche Gefahr dem Konsul drohte, um durch Fulvia dem Cicero diese List, die ihm bereitet wurde, zu melden. Da somit jenen der Eintritt verwehrt wurde, nahmen sie eine so große Schandtat vergeblich auf sich. Unterdessen hatte Manlius in Etrurien das Volk aufgewiegelt, welches aufgrund der Armut und zugleich aufgrund ihres Leidens nach der Ungerechtigkeit eines Umsturzes trachtete, da es unter der Herrschaft des Sulla die Äcker und alles Gut verloren hatte; außerdem stammten die Räuber und welche von solcher Art, von denen es in dieser Region eine große Menge gab, nicht selten aus den sullanischen Kolonien, denen die Begierde und Ausschweifung aus dem großen Raubgut nichts übrig gelassen hatte.

Autor: CVR