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Mercator - 525-542

Pasikompsa: Sag also, bitte, wessen ich bin?

Lysimachus: Du bist für deinen Herrn wieder zurückgekauft worden; ich habe dich zurückgekauft, jener hat mit mir gesprochen.

Pasikompsa: De Mut ist zurückgekehrt, wenn das Vertrauen mir gegenüber bewahrt wird.

Lysimachus: Sei guten Mutes, jener Mensch wird dich befreien: beim Pollux, er ist so unsterblich verliebt, und er hat dich heute zum ersten Mal gesehen.

Pasikompsa: Beim Castor, zwei Jahre sind es schon, seitdem er das Verhältnis mit mir angefangen hat. Nun, da ich weiß, dass du sein Freund bist, werde ich es dir sagen.

Lysimachus: Was sagst du? Es sind schon zwei Jahre, seit er mit dir ein Verhältnis hat?

Pasikompsa: Sicher; und wir haben unter uns geschworen, ich mit ihm und er mit mir: ich mit einem Mann und er mit einer Frau, außer ich mit ihm und er mit mir, soll keiner von uns beiden mit sexueller Absicht jemanden küssen.

Lysimachus: Bei den unsterblichen Göttern, er schläft auch nicht mit seiner Ehefrau?

Pasikompsa: Bitte, er ist ein Ehemann? Weder ist er einer noch wird er einer sein.

Lysimachus: Gewiss wollte ich es nicht. Beim Herkules, der Mann hat dich belogen.

Pasikompsa: Ich liebe keinen jungen Mann mehr.

Lysimachus: Ein Junge ist jener gewiss, Dumme. Denn es ist bestimmt nicht gerade lange her, seit ihm die Zähne ausgefallen sind.

Pasikompsa: Was, Zähne?

Autor: Delphia