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Ars Amatoria - 1, 505 - 524 (Der schöne Mann)


Aber es soll dir weder gefallen, dass Haare auf Eisen aufgedreht werden, noch dass dein Bein mit scharfem Bimstein geglättet wird.... Es gehört sich für die Beschaffenheit/ Gestalt eines Mannes, dass er sich vernachlässigt. Die Kreterin Theseus verleitete, dass hincihtlich des Kopfes keine Nadeln den Kopf schmücken sollen.
Die Sauberkeit gefällt ihnen, die Körper werden auf dem Marsfeld gebräunt: Das Obergewand sei gut passend und ohne einen Flecken. Der Schuhriemen möge nicht hervorstehen und die Zähne mögen frei von Karies sein, weder der schwankende Fuss möge locker im Schuh schwimmen noch soll das Scheren der gesträubten Haare entsellen, das Haar und der Bart mögen von einer geübten Hand geschnitten werden. Und nicht sollen die Fingernägel hervorragen und ebenso sollen sie ohne Schmutz sein, und aus deinen gehöhlten Nasenlöchern soll kein einzelnes Haar herausragen. Weder soll der Geruch/ Duft schlecht sein, wie auch der Atem nicht widerlich werden soll, noch soll der Bockgestank [der bekanntlich übel riecht] die Nase beleidigen. Das Übrige lässt ma die leichten Mädchen machen und wenn einer in übler Weise danach strebt einen anderen zu haben [mit anderen ist ein Mann gemeint].

Autor: panda