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Amores - 1, 02


Was soll ich sagen, dass es ist, warum mir das Bett so hart erscheint und nicht die Decke in meinem Bett liegenbleibt und verbrachte ich nicht frei von Schlaf die Nacht, wie lange sie doch ist, und schmerzen nicht die müden Knochen des herumgewälzten Körpers? Denn, so denke ich, ich würde fühlen, wenn ich durch irgendeine Liebe in Versucht geführt würde – oder schleicht sie sich ein und schlau schadet sie im Gebäude mit Kunst…
So wird es sein: Im Herzen haften feine Pfeile und der wilde Amor befindet sich im in Besitz genommenen Herzen. Wollen wir nachgeben oder wollen wir das Feuer, das mich befallen hat, anfachen, indem ich dagegen ankämpfe? Wir wollen nachgeben: Die Last, die gut getragen wird, wird leicht getragen. Ich sah geschwungenen Flammen durch das Bewegen einer Fackel wachsen und ich sah sie dadurch, dass sie nicht geschwungen wurden, sterben. Mehr Peitschenhiebe erdulden Ochsen, die sich verweigern, den ersten Pflug zu ziehen, als die, die die Verwendung des Pfluges freut. Ein störrisches Pferd reibt sich das Maul am harten Gebiss auf, die Zügel spürt weniger, welches sich dem Rüstzeug anpasst. Viel heftiger und wilder bedrängt Amor Unwillige, als die, die bekennen, die Knechtschaft zu tragen. Sieh, Cupido, ich bekenne, ich bin deine neue Beute, wir strecken die besiegten Hände zu deinem Recht aus. Krieg ist nicht notwendig: wir bitten um Frieden und Gnade und dir wird kein Ruhm sein, und ich werde dir nicht zum Ruhm sein, ich als unbewaffneter mit Waffen besieht. Bekränze dein Haar mit Myrte, schirre die mütterlichen Tauben an. Einen Wagen, der sich schicke, wird dir dein Stiefvater selbst geben und in dem Wagen, den man dir gab, wirst du stehen, während das Volk den Triumph verkündet und du wirst mit Geschickt die eingezäumten Vögel lenken und die gefangenen Knaben und Mädchen werden von dir geführt werden. Dieser Festzug wird dir ein großartiger Triumph sein. ich selbst, eine frische Beute, werde die soeben zugefügte Wunde haben und werde die neuen Fesseln mit gefasstem Geist ertragen. Auch der gute Verstand wird geführt, nachdem die Hände hinter den Rücken zusammengebunden worden waren, und Scham und was auch immer gegen das Lager des Amors ist.
Alles wird dich fürchten, das einfache Volk wird dir die Arme entgegenstrecken und mit lauter Stimme „Juche, triumphiere“ rufen Schmeicheleien werden deine Gefährten sein und auch Täuschung und Wahn, eine Menge, die beharrlich deinen Mitgliedern folgt. Durch diese Kämpfer überragst du Menschen und Götter; wenn man dir diese Vorteile wegnehmen würde, wärst du nackt. Für deinen Triumph wird deine glückliche Mutter am sehr hohen Olymp freudig Beifall klatschen und wird bereitgelegte Rosen auf den Angesicht streuen. Edelsteine schmücken die Federn, Edelsteine schmücken dein Haar, so wirst du gehen, selbst golden, in einem goldenen Wagen. Auch dann, wenn wir dich gut kennen, wirst du nicht wenige in Flammen setzen; auch dann wirst du im Vorbeigehen viele Wunden zufügen. Deine Pfeile, freilich selbst wenn du wolltest, können nicht fehlen; die glühende Flamme schadet mit naher Hitze. So war Bacchus nachdem er das Land entlang des Ganges besiegt hatte: du warst gewichtig durch die Vögel, jeder war es durch die Tiger. Also weil ich Teil deines heiligen Triumphes sein kann, lass ab als Sieger gegen mich deine Kräfte zu verschwenden. Erblicke die Waffen des blutsverwandten Caesars: Mit welcher Hand er siegte, durch diese Hand beschützte jener die besiegten.

Autor: Agrippina (Forum)