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Ab Urbe Condita - Buch 01, 17, 01-11


Der Wettkampf und die Begierde nach der Herrschaft beunruhigte währenddessen die Gemüter der Väter;aber diese Angelegenheit war noch nicht zu einzelnen gelangt, weil niemand durch ein großes Werk sehr im neuen Volk hervorragte: mit Hilfe der Parteien wurde zwischen den Reihen gewetteifert. Die Nachkommen von den Sabinern wollten, dass ein König aus ihrer Körperschaft geschaffen wird, damit sie nicht in einer gleichen Gesellschaft ihren Anspruch auf Macht verlieren, weil es nach dem Tod Tatus von ihrer Seite regiert worden war: Die römischen Ahnen verschmähten einen fremden König.Alle wollten in verschiedenen Absichten von einem König beherrscht werden, weil sie die Lieblichkeit der Freiheit noch nicht erfahren hatten. Dann überfiel die Angst, dass irgendeine Kraft, nachdem die Gemüter vieler Bürgerschaften herum aufgebracht worden waren, den Staat ohne Regierung, das Heer ohne Führer angreift.
Und es gefiel sowohl, dass es irgendein Oberhaupt gab, als auch entschloss man sich niemandem anderen nachzugeben.So teilen 100 Väter die Sache unter sich, nachdem 10 Dekuriern gebildet und einzelnen in die einzelnen Dekurien gewählz wurden, die ,die höchste Angelegenheit der Angelegenheiten leiten sollten.Zehn herrschten: einer war mit dem Zeichen der Herrschaft und der Liktoren gekennzeichnet. Im Zeitraum von 5 Tagen wurde die Herrschaft beendet und es ging durch die anderen im Kreis und der Zeitabschnitt der Herrschaft war auf ein Jahr beschränkt.
Daher murrte das Volk, gegen die Sklaverei die sich vermehrte und dass sie hundert Herren anstelle für einen machte. Und weiterhin schienen sie auch nur den von ihnen gewählten König erdulden zu wollen. Und sie glaubten dass dies freiwillig angeboten werden müsse, was sie im Begriff waren zu verlieren, da machten sie sich so beliebt, nachdem die höchste Macht dem Volk übergeben war, so dass sie nicht mehr Anrecht abgaben, als sie zurückhielten. Denn sie beschlossen, dass wenn als das Volk dem König befohlen hatte, dies nur feststehend wäre wenn der Senat dies bestätigt. Auch heute wird das gleiche Recht beim Beantragen und Beamten auswählen in Anspruch genommen; weil die Macht weggenommen wurde. Bevor das Volk die Abstimmung beginnt, bestätigt der Senat den ungewissen Ausgang der Volksversammlung.
Dann sagte der Zwischenkönig, nachdem die Versammlung zusammengerufen war: Was gut, gesegnet und glücklich sei, Quirites wählt den König. So ist es den Vätern gut gesehen. Daher hat der Senat bestätigt, wenn ihr den würdigen gewählt habt, der von Romulus als würdig angesehen wird.
Bis dahin war dem Volk willkommen dass,damit sie nicht durch eine Wohltat besiegt schienen,so dass sie beschlossen und wählten, damit der Senat entschied, wer in Rom regieren sollte.

Autor: Shine