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Sermones - Buch 1, 07

Wie der Bastard Persius den geiftigen Eiter des geächteten Rex Rupilius gerächt hat, dass, glaube ich, ist allen Triefäugigen und Friseuren bekannt. Dieser Persius war reich und hatte sehr große Geschäfte in Clazomenai und schon lästige Streitgespräche mit Rex, ein harter Mann und der durch Hass den Rex noch besiegen konnte, vertrauend, jähzornig, sosehr eines bitteren Tones, dass er mit weißen Pferden Leute wie Sisenna und Barrus überholte.

Zu Rex komme ich zurück. Nachdem nicht zwischen beiden passte – mit diesem Recht nämlich sind alle bedrückend, wodurch sie tapfer, denen der unangenehme Krieg einbricht; Zwischen dem mutigen Priamassohn Hektor und Achill gab es einen grundsätzlichen Streit, so dass der letzte Tod nur ihn trenne konnte, aus keinem anderen Grund als dass beiden größte Tugend inne war: Wenn die Zwietracht zwei faule schüttelt oder wenn ein Krieg ungleichen einbricht, wie dem Diomede mit dem Lykier Glaucus, gehe der faulere wobei er freiwillig noch Geschenke schickt: Unter Brutus als Praetor, der den asiatischen Reichtum in Gewahrsam hat kämpft das Paar Rupilius und Persius, wie nicht besser zusammengestellt Bacchius mit Bithus. Heftig laufen sie ins Gericht, ein großartiges Schauspiel jeder von beiden. Persius erklärt den Fall. Von der ganzen Versammlung wird er verlacht. Er lobt Brutus du lobt die Kohorte, er nennt Brutus die Sonne Asiens und seine Begleiter die heilsamen Sterne – mit Ausnahme von Rex: jenen, dass er den Bauern als unliebsamer Hundsstern gekommen. Er stürzte, wie ein Winterfluss eilt, wohin nur selten die Beile.

Dann der aus Praeneste lenkte dem witzigen und viel ausfließenden Busch ausgedrückte Streitworte, hart als Wienleser und unbesigt, dem Oft der Reisende mit lauter Stimme den Kuckuck verfluchend gewichen wäre.

Aber die Grieche, nachdem er mit italischem Wein überschüttet, Persius ruft aus: „bei dne großen Göttern, Brutus, ich bitte dich, der du gewohnt bist Könige zu töten, warum würgst du nicht auch diesen Rex? Dies gehört zu deinen Werken, glaube mir.“

Autor: jauchi (Forum)