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Philippica - Buch 3, Kap. 36 (Ab Z.60)

Nichts ist verabscheuenswerter als Schande, nichts grausamer als Sklaverei. Wir sind zu der Anerkennung und zur Freiheit geboren worden; lasst uns entweder diese bewahren oder mit Würde sterben.

Wir verheimlichten lange Zeit zu viel, was wir hätten merken sollen; Nun wurde es schon aufgedeckt; alle offenbaren für beide Fälle, was sie wünschten, was sie wollten. Es gibt pflichtvergessene Bürger, sehr viele davon hinsichtlich der Liebe für den Staat, es sind allerdings sehr wenige im Vergleich zu der Menge der Fürsorglichen; Die unsterblichen Götter gaben dem Staat unglaubliche Macht für die Unterdrückung derer und unglaublichen Erfolg. Nachdem sie lange besprachen und vorher viele Monate lang über die Freiheit des römischen Volkes nachdachten, kommen die Konsulen nämlich zu dieser Stütze hinzu, die wir haben, mit ihrer gesamten Erfahrung, Tapferkeit und Eintracht hinzu. Indem diese uns bereichern und führen, die Götter uns helfen, wir wachen und weit für die Zukunft voraussehen, werden wir in Kürze frei sein, weil das römische Volk sich einig ist. Die Erinnerung an die Sklaverei wird jedoch die Freiheit erfreulicher machen.

Zusammenfassung:

Cicero weist darauf hin, dass sie die Machenschaften Antonius schon viel zu lange erduldet haben und fordert den Senat dazu auf etwas zu unternehmen. Es gäbe zwar viele Bürger, die der Republik keine Pflichten erweisen, noch mehr aber würden sie unterstützen. Außerdem hätten sie noch die Götter und Konsulen auf ihrer Seite und mithilfe derer und indem sie selbst wachsam sind und auch über die Zukunft nachdenken, könnten sie bald die Freiheit des römischen Volkes von Antonius erreichen.

Autor: Lena Harlos