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In Verrem - Buch 2.1, 032


Nun muss ich eine sorgfältige Planung für die Zeit haben, die mir zum Reden gegeben wird, da ich ja vorhabe, den ganzen Prozess darzulegen. Daher werde ich jenen ersten überaus hässlichen und schändlichen Abschnitt von dessen Leben übergehen.
Nichts wird er von mir über Schandtaten seiner Knabenzeit hören, nichts aus jener seiner unsauberen Jugend; wie diese war, daran erinner ihr euch entweder, oder ihr könnt es an dem, den er als genaues Ebenbild großzog, wieder erkennen.
Ich werde an allem vorübergehen, welches mir schändlich zu sagen scheint, und ich werde nicht nur was diesem ziehmt zu hören, sondern auch was mich ziehmt zu sagen, betrachten. So bitte ich euch, gebt dies zu und erlaubt meiner Scham, dass ich einem großen Teil von seiner Schamlosigkeit verschweigen kann.

Autor: andiraffz