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In Verrem - Buch 1, 010

Hier glaubte Verres, dass für ihn eine Erbschaft gekommen sei, weil er in sein Reich und seine Hände gekommen war, von dem er gehört hatte als auch vermutete, dass er viele herrliche Dinge dabei habe. Er schickt dem Menschen recht reichlich folgende Geschenke für den häuslichen Gebrauch, was ihm an Öl und Wein ausreichend erschien, auch Weizen was genug sei von den Zehntabgaben. Dann lud er den König selbst zum Essen ein. Er stattete sein Speisezimmer prächtig und großartig aus; und das woran er Überfluss hatte stellte er aus, sehr viele und silberne Gefäße- denn diese goldenen hatte er noch nicht gemacht; und er kümmerte sich darum, dass das Gastmahl mit allen Dingen vorbereitet und ausgestattet sei.Was soll ich noch mehr sagen? Der König ging so weg, dass er geglaubt hat, dass dieser reich geschmückt und er ehrenvoll empfangen wurde. Darauf hat er selbat den Prätor zum Essen eingeladen; er stellte alle seine Schätze aus, viel Silber, auch nicht wenige Becher aus Gold, welche, wei es die königliche Sitte ist und besonders in Syrien, mit den herrlichsten Edelsteinen verziert waren.

Autor: Advancer